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20. JUNI 2010: EINWEIHUNG DER STELE

vor der Erich-Kästner-Grundschule (ehemals Hindenburgschule) in Frankfurt (Oder).
Architekt war der Frankfurter Stadtbaumeister Joseph Gesing. Anlässlich der Einweihung der Stele hob Bernhard Schuster diese große Leistung in einer wirtschaftlich schweren Zeit hervor. Eine GbR aus engagierten Frankfurter Bauherren hat die Wohnungen saniert.

Schule - Zum Vergrößern bitte anklickenStele - Zum Vergrößern bitte anklicken
Objekt1 - Zum Vergrößern bitte anklicken
Objekt2 - Zum Vergrößern bitte anklickenObjekt3 - Zum Vergrößern bitte anklicken
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Das Land Brandenburg zeichnet sich durch eine Vielzahl an herausragenden Bauten aus der Weimarer Republik aus. Signifikant sind die Beispiele des Neuen Bauens, die internationale Bedeutung erlangten. Die übrige Architektur ist weniger bekannt, aber von hoher regionaler und gesellschaftlicher Bedeutung. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Verhältnisse gingen von dieser kurzen Epoche entscheidende kulturelle Impulse aus, die sich in der Architektur in einem Pluralismus unterschiedlicher Tendenzen und Strömungen zeigten. Brandenburg war zu jener Zeit ein Experimentierfeld für viele Bauaufgaben, Konstellationen und Ideen. Bei allen wirtschaftlichen und politischen Ungewissheiten stellten sich Bauherrn und Architekten in dieser Zeit selbstbewusst den Aufgaben der Gegenwart.

Mit verschiedenen Veranstaltungen will die Brandenburgische Architektenkammer die Vielfalt und Bandbreite der Architektur der Weimarer Republik aufzeigen und das Bewusstsein für die hohe Qualität des Bauschaffens schärfen. Der Blick auf das Wechselverhältnis zwischen politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen, gesellschaftlichen Belangen und Qualitätsanspruch in der Baukultur soll zugleich den Spannungsbogen von der Bedeutung der ersten Demokratie in Deutschland zur Demokratie im Lande nach dem Fall der Mauer schlagen.

FÖRDERER:
LAND BRANDENBURG
Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung
des Landes Brandenburg
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
des Landes Brandenburg

Kulturland Brandenburg 2009