Aufbruch in die Moderne – Architektur in Brandenburg 1919 bis 1933
Die Ausstellung gibt erstmals einen repräsentativen Überblick über den umfangreichen Bestand der Architektur der Moderne in Brandenburg. Die Bauten aus der Epoche der Weimarer Republik stehen für den Aufbruch in eine neue Zeit. Das Experimentieren und Gestalten mit neuen Formen und Materialien wie Glas, Beton und Stahl sowie der Einsatz von Farbe führte bei allen Bauaufgaben zu neuen Lösungen.
Im Land Brandenburg sind zahlreiche Bauten der namhaftesten Architekten der Weimarer Republik, wie Walter Gropius, Otto Haesler, Erich Mendelsohn sowie Mies van der Rohe und Bruno und Max Taut zu finden. Die Ausstellung zeigt mit einer Auswahl von Industriebauten, kommunaler Architektur, Siedlungen und privaten Wohnhäusern die unterschiedlichen Bautypologien auf. Die Vielfalt der Stile reicht dabei vom Expressionismus (Erich Mendelsohn, Einsteinturm, Potsdam, 1920/21) über das Neue Bauen (Otto Haesler, Siedlung am Friedrich-Ebert-Ring, Rathenow, 1929) bis zur gemäßigten Moderne (Gebrüder Luckhardt, Wohnhaus Barth, Kleinmachnow, 1936). Darüber hinaus wird ein Ausblick auf die Entwicklung der Architektur nach 1933 gegeben.
Mit historischen und aktuellen Fotos, Modellen, Ausstattungsgegenständen und Filmen werden bekannte und neu zu entdeckende Gebäude und Ensembles der Zeit zwischen 1919 und 1933 vorgestellt.
Eine Ausstellung der Brandenburgischen Architektenkammer und des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte.
Kuratorinnen der Ausstellung sind Dr. Nicola Bröcker und Dr. Simone Oelker-Czychowski.
Zeitraum: 15. April 2011 - 7. August 2011
Eröffnung: Do, 14. April 2011, 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
Eintritt: Einzelticket: 4 €/freitags 2,50 € (15. bis 19.04. und 14.6. bis 23.06.)
(ab 20.4.) 5 €/ erm. 3,50 € (Kombiticket), freitags 3,50 €
Öffnungszeiten: Di - Do 10.00 - 17.00 Uhr, Fr 10.00 - 19.00 Uhr, Sa/So und an Feiertagen 10.00 -18.00 Uhr, Mo geschlossen
Informationen: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Telefon: 0331 - 62085-50, E-Mail: info@hbpg.de









