Fr, 25. August 2017

Bauministerin Schneider eröffnete den Tag des nachhaltigen Planens und Bauens in Brandenburg am 4. September 2017

Pressemitteilung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL)

In Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Ingenieurkammer und dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung veranstaltete die Brandenburgischen Architektenkammer am 4.09.2017 den Brandenburgischen Tag des nachhaltigen Planens und Bauens. Die Veranstaltung wurde am Vormittag von Bauministern Kathrin Schneider eröffnet. „Nachhaltiges Planen und Bauen geht über die Verwendung von gesunden und energieeffizienten Bauprodukten hinaus. In der neuen Strategie Stadtentwicklung und Wohnen haben wir auch Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der gesamten Stadt festgelegt. Dabei geht es beispielsweise um den Einsatz erneuerbarer Energien, Grünflächengestaltung und effektives und nachhaltiges Flächenmanagement, aber auch um die Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs sowie des Rad- und Fußverkehrs. Hier greifen die Ziele der Strategien Stadtentwicklung und Mobilität in einander. Zentrales Anliegen ist uns die Entwicklung der Städte, in denen die Menschen gerne leben und arbeiten“, sagte Ministerin Kathrin Schneider.

Architekt Christian Keller, Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer ergänzte: „Die Brandenburgische Architektenkammer freut sich auf die Fortsetzung der Koopera-tion „Nachhaltiges Planen und Bauen“, als eines der wichtigen Handlungsfelder der Bran-denburgischen Nachhaltigkeitsstrategie. In der Kooperation mit dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung und der Brandenburgischen Ingenieurkammer gelingt es das komplexe Thema Nachhaltigkeit beim Planen und Bauen praxisnah darzustellen. In seiner ganzen Bandbreite von der Raumplanung bis hin zu den auf der Baustelle verwendeten Baumaterialien ist Nachhaltigkeit ein Thema, das alle angeht. Daher freue ich mich besonders, dass bei den gemeinsamen Veranstaltungen die Kommunen ebenso vertre-ten sind, wie die Mitglieder beider Kammern.“

Der Präsident der Brandenburgischen Ingenieurkammer Matthias Krebs sagte: „Mit einer nachhaltigen Entwicklung wird das Fundament für die Handlungsperspektiven künftiger Generationen gelegt. Ingenieurinnen und Ingenieure leisten hierfür einen wichti-gen Beitrag. Wichtig ist, dass alle an Planung und Bau Beteiligten gut zusammenarbeiten. Nachhaltiges Planen und Bauen ist wichtig für das Selbstverständnis der Ingenieurinnen und Ingenieure.“

Erstmals bieten die drei Partner nun eine ganztägige Veranstaltung an. In seinem Festvortrag am Vormittag stellte Prof. Ottmar Edenhofer, stellvertretender Direktor des Instituts für Klimafolgenforschung, Potsdam, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Stadt der Zukunft dar. In den Diskussionsrunden am Nachmittag gingt es um die Nachhaltigkeit in der Planung, um Nachhaltigkeitsanforderungen von Hochschulgebäuden und um die Verwendungsmöglichkeiten von Recyclingbaustoffen.

Mehr zum Thema "Nachhaltiges Planen und Bauen in Brandenburg" und die Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Initiative finden Sie hier zum Herunterladen.