Di, 10. April 2018

Eine Perspektive für das Minsk - offener Brief an die Stadt Potsdam, mehr erfahren Sie hier!

Eine Perspektive für das Minsk
Offener Brief an die Stadtverordneten der Stadt Potsdam, die Stadtverwaltung und städtischen Tochtergesellschaften.

Der Brauhausberg zu Potsdam wird in vielen Quellen und Reisebeschreibungen als eine der wichtigsten Landmarken im Stadtraum beschrieben - mit vielfältigen Blickbeziehungen zur unmittelbar angrenzenden Innenstadt. Seine stadtseitige Ansicht wurde im Zuge der Neugestaltung nach dem Krieg von zwei prägnanten Sonderbauten der Nachkriegsmoderne – Schwimmhalle (1971) und Terrassenrestaurant Minsk (1977) – bildhaft neu geprägt. Die Bauwerke ließen durch ihre flache Eingliederung und den Hang und ihre Solitärstellung viel Raum und verstellten keine Blickbeziehungen. Zum Ensemble gehörte auch eine üppig inszenierte Freiflächengestaltung mit Blumenbeeten und terrassierten Wasserspielen, die schon den kleinen Aufstieg zu den beiden Magnet-Bauten zu einem sinnlichen Erlebnis machte - Aufenthaltsqualität inklusive.

Nun soll dieses Areal nach dem Willen der Stadt durch dichte Bebauung grundlegend verändert werden. Den Anfang machte bereits das 2017 fertiggestellte Sport- und Freizeitbad “blu”, welches aufgrund seiner als abweisend bezeichneten Architektur, der problematischen Kubatur und ungünstigen städtebaulichen Einordnung von Bevölkerung und Experten heftig kritisiert wurde. Jedoch schon mehr als ein Jahrzehnt früher nahm der Anfang vom Ende seinen Lauf: 2005 wurden seitens der Stadt – ohne Notwendigkeit – die großzügigen Freiflächengestaltungen samt Beeten, Treppen und Brunnen restlos entfernt, es entstand “die wohl teuerste Wiese Europas”, wie die Bürgerinitiative Pro Brauhausberg feststellte. ...

Nun kann und soll der Brief auf allen möglichen Wegen verbreitet werden, gerne auch durch Sie. Das anhängende Dokument kann auf Ihren Webseiten veröffentlicht oder weitergeleitet werden, aber auch der Link per Mail oder über die sozialen Netzwerke:
https://www.facebook.com/notes/ostmodernorg/eine-perspektive-f%C3%BCr-da...

Den gesamten offenen Brief können Sie hier lesen und herunterladen.