Artenschutz in der Stadt – Ein Platz an unserer Seite! - 07.06.2018

Fachveranstaltung

In Städten treffen die unterschiedlichsten Nutzungen aufeinander – Wohnen und Verkehr, Brachland und Gewerbe, Grünland und Waldflächen. Hier entstehen viele, auch kleinräumige, Habitatstrukturen. Diese sich immer wieder auch verändernden Standortfaktoren, erfordern eine hohe Anpassungsfähigkeit der hier lebenden Tier- und Pflanzenarten. Der Lebensraum Stadt bietet damit eine gegensätzliche und oft vielfältigere Zusammensetzung der Arten als die in der freien Landschaft oder im ländlichen Raum.

Oft unbemerkt und ungesehen leben diese Arten mit uns „unter einem Dach“. Sie bereichern unser städtisches Leben; wir können mit ihnen Naturerfahrungen sammeln und uns erholen. Und auch der Pflanzenschutz ist ohne ihre Unterstützung nicht möglich. Viele gesetzlich geschützte Arten wie Fledermäuse und Dohlen, Mauersegler und Hornissen gehören dazu. Diese Zusammenleben von Tier und Mensch auf engstem Raum braucht für ein ausgewogenes Miteinander ein Bewusstsein über die Bedeutung des Artenschutzes in der Stadt, Kenntnis über die Ansprüche der Arten und den Willen, Lösungen für ein Leben „Tür an Tür“ zu finden.

Die gemeinsame Veranstaltung des Weiterbildungszentrums der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und der Stadt Cottbus will informieren, aufklären, Vorteile aus dem Weg räumen und Möglichkeiten aufzeigen, Artenvielfalt auch in der Stadt zu schützen und zu entwickeln. Auch und vor allem vor dem Hintergrund des bundesgesetzlichen Verbots, streng und besonders geschützte Tierarten zu verletzen oder zu töten sowie deren Brut- und Lebensstätten zu zerstören.

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