So, 03. Mai 2020

Schülerwettbewerb „Meine vertikale Stadt“ 2020/21

Schülerwettbewerb „Meine vertikale Stadt“ 2020/21

Die Architektenkammern Berlin und Brandenburg loben erneut einen länderübergreifenden Schülerwettbewerb aus. „Meine vertikale Stadt“ lädt Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg dazu ein, sich mit der Entwicklung unserer heutigen Städte, Dörfer und Siedlungen zu beschäftigen.

Nach dem großen Erfolg des gemeinsamen Schülerwettbewerbs „Mein Bauhaus – Meine Moderne“ mit 225 Einreichungen wurde ein Online-Formular entwickelt. Mit diesem können sich Berliner und Brandenburger Schulen mit ihrem Wettbewerbsbeitrag aus dem Schuljahr 2020/2021 bis zum 6. Mai 2021 bewerben.

Die Metropole Berlin wächst. Der Druck auf die innerstädtischen Bezirke nimmt stetig zu, was sich auch an den stark gestiegenen Grundstückspreisen ablesen lässt. Wie also bauen unter diesen Voraussetzungen? Eine Möglichkeit zeichnet sich bereits ab: Berlin baut in die Höhe!

In Brandenburg zeigt sich ein differenziertes Bild von Wachstum und Schrumpfung. Die historisch gewachsenen Städte rund um Berlin sind zunehmend Wachstumsorte, die einer guten Anbindung an Berlin bedürfen. Das direkte Umland der Metropole boomt, hier kommt es darauf an, der Zersiedelung der Landschaftsräume entgegen zu wirken. In anderen Regionen gibt es Modelle urbaner Dörfer mit gemeinschaftliche Wohn- und Arbeitsformen.

Die Gemeinsamkeit besteht darin, dass der Boden eine wichtige Ressource ist, die nicht nachwächst und somit zu schützen ist – in der Stadt und auf dem Land. Wie wollen wir in Zukunft Wohnen, Arbeiten, Sport machen, Einkaufen, Kultur erleben? Wie stellen wir uns die Gebäude für unsere Zukunft vor? Das sind spannende Fragen und herausfordernde Rahmenbedingungen, die die Politik und die Stadt- und Landbevölkerung beschäftigen. Die Architektenkammern Berlin und Brandenburg legen dabei besonderen Wert auf die Meinung der jüngsten Bewohnerinnen und Bewohner.

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit Leer- und Potentialflächen im eigenen Kiez oder im eigenen Umfeld befassen und diese Auseinandersetzung dokumentieren. Anschließend soll überlegt werden, welche Nutzungen sie sich und den Anwohnenden zusätzlich anbieten wollen. Es soll ein Projekt entwickelt werden, das sich mit den Voraussetzungen des jeweiligen Umfelds unter dem Aspekt des flächensparenden Bauens in unseren Städten, Dörfern und Siedlungen beschäftigt.

Es gilt Nutzungen zu bündeln und zu konzentrieren, dabei darf gerne auch mal hoch gestapelt werden.
Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler aller Schulformen Berlins und Brandenburgs.
Für den Schülerwettbewerb sind nur Gruppenarbeiten zugelassen. Wie die Aufgabe aufgeteilt und bearbeitet wird, bleibt den Teilnehmenden überlassen. Am Ende sollen die Einzelleistungen zu einem gemeinsamen Projekt zusammenwachsen. Entscheidend für die Bewertung der Jury ist das Ergebnis der gesamten Klasse/ Kurs/ Arbeitsgemeinschaft. Es kann fächerübergreifend und fächerverbindend in allen Schulfächern gearbeitet werden.

Eine Zusammenarbeit von Lehrkräften und Mitgliedern der Architektenkammer Berlin ist dabei sehr zu begrüßen und ein Gewinn für alle Beteiligten.

 

Termine im Überblick

Die Jury setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Institutionen, Presse, Fachlehrkräften und Mitgliedern der Architektenkammern zusammen. Insgesamt stehen als Preissumme 3.000 Euro zur Verfügung.

Die Preise werden nach Altersgruppen vergeben. 1. bis 6. Klasse, 7. bis 10. Klasse, 11. bis 13. Klasse.
Je Altersgruppe werden drei Preise in folgender Staffelung ausgereicht: 500, 300 und 200 Euro.

Die Kammern unterstützen Schulen gerne bei der Durchführung.

Bei einer Informationsveranstaltung, voraussichtlich am 14. September 2020, sind alle interessierten Schulen und Architektinnen und Architekten eingeladen ihre Fragen zu stellen und sich untereinander auszutauschen.

Bis zum 6. Mai 2021 können dann die Wettbewerbsbeiträge eingereicht werden. Nach der Jurysitzung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Mitte Juni 2021 über das Ergebnis benachrichtigt und am 20. August 2021 werden im Rahmen des Sommerfestes der Architektenkammer Berlin feierlich die Preise verliehen.