Weiterbildung externe Anbieter

Angebote und Nachträge richtig auf Wirtschaftlichkeit bewerten- typische Fehler bei der Auswertung und Prüfung von Angeboten, Nachträgen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen

Insbesondere bei öffentlichen Auftraggebern ergibt sich aus dem haushaltsrechtlichen Gebot einer wirtschaftlichen und sparsamen Verwendung der Mittel die Notwendigkeit von Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Für den privatwirtschaftlichen Auftraggeber wird das haushaltsrechtliche Gebot durch Renditevorgaben, beispielsweise für das Anlagevermögen, ersetzt.
Architekten und Ingenieure sind verpflichtet, im Rahmen der Leistungsphase 7 der HOAI, Angebote auf ihre Wirtschaftlichkeit hin zu überprüfen. Insbesondere die Neufassung der HOAI (HOAI 2013) beinhaltet diesbezüglich einen erweiterten Leistungskatalog. Dieser Pflicht wird in der Praxis regelmäßig jedoch nicht oder nicht hinreichend nachgekommen, was erhebliche Haftungsrisiken zur Folge haben kann. Die Ursachen der Pflichtverletzungen sind vielfältig; letztlich mangelt es häufig an hinreichenden Kenntnissen, die Wirtschaftlichkeit von Angeboten, Nebenangeboten, Alternativen und Nachträgen bautechnisch, bauverfahrenstechnisch, baubetrieblich und rechtlich methodisch richtig prüfen zu können.
Die Zielsetzung dieses Seminares liegt deshalb darin, die Methoden und Verfahren von Wirtschaftlichkeitsberechnungen im Bauwesen darzulegen und an einer Vielzahl praktischer Beispiele aus Vergabe-, Vertrags-, Änderungs- und Nachtragsmanagement darzustellen.

Anwenderseminar zur Bodenwertermittlung: Mai-September 2018

Den Schwerpunkt der Veranstaltung bildet die Bodenwertermittlung mit all ihren Facetten.
Die Bodenwertermittlung zählt zu den schwierigsten und umfangreichsten Aufgabenfeldern innerhalb der Immobilienwertermittlung.
Die Thematik Bodenwertermittlung zieht sich durch nahezu alle Themenkomplexe in der Im-mobilienwertermittlung.
Hinweise zum Umgang mit der Bodenwertermittlung finden sich zunächst im BauGB, der ImmoWertV und den einschlägigen Richtlinien, welche alle in irgendeiner Form miteinander verzahnt sind.
Nun tauchen die Begriffe über die Bodenwertermittlung in allen Gesetzen, Vorschriften und Richtlinien immer wieder auf, überschneiden sich teilweise oder haben einen starken Bezug zueinander.

Artenschutz in der Stadt – Ein Platz an unserer Seite! - 07.06.2018

Fachveranstaltung

In Städten treffen die unterschiedlichsten Nutzungen aufeinander – Wohnen und Verkehr, Brachland und Gewerbe, Grünland und Waldflächen. Hier entstehen viele, auch kleinräumige, Habitatstrukturen. Diese sich immer wieder auch verändernden Standortfaktoren, erfordern eine hohe Anpassungsfähigkeit der hier lebenden Tier- und Pflanzenarten. Der Lebensraum Stadt bietet damit eine gegensätzliche und oft vielfältigere Zusammensetzung der Arten als die in der freien Landschaft oder im ländlichen Raum.

Oft unbemerkt und ungesehen leben diese Arten mit uns „unter einem Dach“. Sie bereichern unser städtisches Leben; wir können mit ihnen Naturerfahrungen sammeln und uns erholen. Und auch der Pflanzenschutz ist ohne ihre Unterstützung nicht möglich. Viele gesetzlich geschützte Arten wie Fledermäuse und Dohlen, Mauersegler und Hornissen gehören dazu. Diese Zusammenleben von Tier und Mensch auf engstem Raum braucht für ein ausgewogenes Miteinander ein Bewusstsein über die Bedeutung des Artenschutzes in der Stadt, Kenntnis über die Ansprüche der Arten und den Willen, Lösungen für ein Leben „Tür an Tür“ zu finden.

Die gemeinsame Veranstaltung des Weiterbildungszentrums der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und der Stadt Cottbus will informieren, aufklären, Vorteile aus dem Weg räumen und Möglichkeiten aufzeigen, Artenvielfalt auch in der Stadt zu schützen und zu entwickeln. Auch und vor allem vor dem Hintergrund des bundesgesetzlichen Verbots, streng und besonders geschützte Tierarten zu verletzen oder zu töten sowie deren Brut- und Lebensstätten zu zerstören.

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Baumängel und Bauschäden – erkennen und beurteilen, bewerten und beseitigen: April-Nov. 2018

Tatsächliche oder vermutete Baumängel und Bauschäden sind das Dauerthema bei der Beurteilung bzw. Abnahme von Bauleistungen sowohl bei Neubauten wie beim Bauen im Bestand. In der Praxis stellt sich regelmäßig die Frage, ob gewisse Abweichungen vom Bausoll hinzunehmen sind. Neben der Nacherfüllung spielt dabei in der Baupraxis auch die Frage, welche Minderung beim Vorliegen von Mängeln angemessen sei, eine wesentliche Rolle. Diese Gemengelage führt in der Baupraxis regelmäßig infolge unklarer und unvollständiger Kenntnis und somit auch Argumentation zu Konflikten, die immer häufiger nicht konsensual, d.h. durch ordentliche Gerichte, geregelt werden müssen, mit unangenehmen Folgen für die Beteiligten.
Daher ist das Ziel dieses Seminares, systematisch in die praxisbezogenen, baurechtlichen, prüfungstechnischen, bautechnischen und baukonstruktiven Grundlagen der Untersuchung von Planungs- und Ausführungsmängeln sowie Schäden am Bau einzuführen, Möglichkeiten der Bewertung aufzuzeigen, geeignete Sanierungsmaßnahmen vorzustellen und praxisnahe Lösungsvorschläge vorzu-schlagen.
Die Seminarteilnehmer werden nach Abschluss des Seminares in der Lage sein, typische Planungs- und Ausführungsmängel sowie Schäden am Bau systematisch erkennen, beurteilen und geeignete Sanierungsmaßnahmen vorschlagen zu können.
Insbesondere werden den Teilnehmern Wege aufgezeigt, strittige Fragen zu Baumängeln und Bauschäden und diesbezüglich schwierige Situationen dazu möglichst im Konsens auflösen zu können.

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