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Besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale (BoG) – systematische und richtige Berücksichtigung im Rahmen der Immobilienbewertung

Im Rahmen der Bewertung von Immobilien kommt insbesondere bei der Ermittlung des Verkehrswerts nach § 194 BauGB der Ermittlung der besonderen objektspezifischen Grundstücksmerkmale abschließend eine besondere Bedeutung zu.
Zu den BoG zählt eine Vielzahl sachlich wie fachlich unterschiedlicher Einflüsse, deren Erfassung im Rahmen der Bewertung häufig aufgrund von Unsicherheiten sowie von- Unklarheiten fehlerhaft ist.
Daher ist das Ziel dieses Seminares, Sachverständige für die Immobilienbewertung systematisch und umfassend mit dieser Thematik vertraut zu machen und den Immobiliensachverständigen den richtigen Umgang mit den besonderen objektspezifischen Grundstücksmerkmalen aufzuzeigen.
Die Seminarteilnehmer werden nach Abschluss des Seminares in der Lage sein, den Einfluss der Besonderen objektspezifischen Grundstücksmerkmale systematisch richtig und vollständig mit ihrer Auswirkung auf den (Verkehrs-) Wert einer Immobilie beurteilen zu können. Neben den bewertungsrechtlichen Grundlagen der BoG werden auch die erforderlichen bautechnischen wie immobilienwirtschaftlichen Kenntnisse zur Beurteilung von Mängeln und Schäden, der wirtschaftlichen Überalterung, wohnungs- und mietrechtlicher Bindungen, von Rechten und Belastungen an Grundstücken, einen überdurchschnittlichen Erhaltungszustand, temporäre Mehr- und Mindereinnahmen sowie weiterer Grundstücksmerkmale dargestellt.

Besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale (boG) – Zutreffende und marktgerechte Berücksichtigung im Rahmen der Verkehrswertermittlung: Mai-Nov. 2018

Oft ist die Berücksichtigung der besonderen objektspezifischen Grundstücksmerkmale im Rahmen der Verkehrswertermittlung nach § 194 BauGB entsprechend § 8 Abs. 3 der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmmoWertV) streitbefangen. Besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale werden, soweit dies dem gewöhnlichen Geschäftsverkehr entspricht, durch marktgerechte Zu- oder Abschläge oder in anderer geeigneter Weise nach der Marktanpassung berücksichtigt. Hierzu zählen insbesondere Baumängel oder Bauschäden, eine wirtschaftliche Überalterung sowie von den marktüblich erzielbaren Erträgen erheblich abweichende Erträge. Insbesondere die „marktgerechte“ Feststellung der besonderen objektspezifischen Grundstücksmerkmale, ob beispielsweise die vollen Kosten zur Beseitigung eines Bauschadens berücksichtigt werden dürfen, wird oft kontrovers diskutiert. In dem Seminar werden Vorgehensweise zur Darlegung des Werteinflusses von besonderen objektspezifischen Grundstücksmerkmalen so aufgezeigt, dass mögliche kontroverse Diskussionen hierzu reduziert werden.

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BIM für öffentliche Bauvorhaben: Die Herausforderungen meistern!

Die Methodik des Planens, Bauens und Betreibens von Immobilien steht vor einem Paradigmenwechsel. Virtuelle Realität in Form von digitalisierten Bauwerks- und Projektablaufsmodellen wird zukünftig die Basis von Bauprojekten bilden. Diese umfassende Digitalisierung wird unter dem Begriff Building Information Modeling (BIM) zusammengefasst.
Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die grundlegenden Ideen, Methoden und Verfahrensweisen, die Regelwerke und nationalen Standards für BIM. Insbesondere erfolgt eine systematische Darstellung der Projektabwicklung öffentlicher Bauvorhaben unter Verwendung von BIM.
Auf dieser Basis können die Teilnehmer/innen die Auswirkungen von BIM auf ihre berufliche Praxis abschätzen sowie die grundlegenden Erfordernisse für die Einführung von BIM sachgerecht beurteilen.

Das neue Bauvertragsrecht - Schwerpunkt: Architekten- und Ingenieurvertrag

Zum 01.01.2018 tritt das Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung in Kraft. Durch dieses Gesetz wird erstmalig in Deutschland das Bau- sowie das Architekten- und Ingenieurvertragsrecht im BGB eigenständig gesetzlich geregelt. Gleichzeitig treten für den Bauvertrag relevante Änderungen des allgemeinen Werkvertragsrechts in Kraft. In diesem Seminar werden die Inhalte der gesetzlichen Neureglung dargestellt, wobei der Schwerpunkt auf der Darstellung der Regelungen zum Architekten- und Ingenieurvertrag liegen wird.

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