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Das neue Bauvertragsrecht - Schwerpunkt: Architekten- und Ingenieurvertrag

Zum 01.01.2018 tritt das Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung in Kraft. Durch dieses Gesetz wird erstmalig in Deutschland das Bau- sowie das Architekten- und Ingenieurvertragsrecht im BGB eigenständig gesetzlich geregelt. Gleichzeitig treten für den Bauvertrag relevante Änderungen des allgemeinen Werkvertragsrechts in Kraft. In diesem Seminar werden die Inhalte der gesetzlichen Neureglung dargestellt, wobei der Schwerpunkt auf der Darstellung der Regelungen zum Architekten- und Ingenieurvertrag liegen wird.

Denkmal und Energie 2019 (26.11.2018 in Osnabrück)

Baudenkmale sind ein anschauliches Bild der Geschichte und spielen eine wichtige Rolle für die Identität der Gesellschaft. Bei der Sanierung dieser Gebäude stellt die
Gebäudehülle einen entscheidenden Detailpunkt dar, um sowohl energetische als auch denkmalpflegerische Aspekte zu berücksichtigen.

Auf der einen Seite prägt die Gebäudehülle das Erscheinungsbild eines Baudenkmals und die originale Baukonstruktion leistet einen wichtigen Beitrag zum Denkmalwert.
Andererseits wird der Energiebedarf eines Gebäudes entscheidend von der Qualität der Fassade bestimmt. Die gleichzeitige Bedeutung für den Denkmalwert und die Energieeffizienz führen häufig zu gegensätzlichen und schwer vereinbaren Zielsetzungen.

Diese Tagung behandelt neben den grundsätzlichen Fragen über das richtige Maß einer energetischen Sanierung umfassende Möglichkeiten von Sanierungsmaßnahmen im Denkmalbereich in Abhängigkeit der Baukonstruktion eines Gebäudes. Anhand verschiedener Beispielgebäude werden typische Baukonstruktionen, Schadensbilder und Sanierungsbeispiele aufgezeigt und im Detail erläutert.

Teilnehmerkreis
Architekten, Ingenieure, Denkmalpfleger, Vertreter des öffentlichen Dienstes sowie Unternehmen, die im Bereich der Denkmalpflege und der Sanierung tätig sind.

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Der Planerdialog 2018 - Intelligent und erfolgreich Planen und Bauen.“ (07.11.2018 in Radebeul)

Zahl der fertiggestellten Wohnungen ist 2016 nach Angaben des Statistischen Bundesamts auf 278.000 gestiegen, so viele wie seit 2004 nicht mehr. Forderungen, effektiv und wirtschaftlich bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, haben auch in der Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwert. Mehr Wohnungsbau ist das wichtigste Mittel gegen steigende Mieten und Wohnungsknappheit in den Ballungsräumen. Dabei soll natürlich die Qualität der Wohnungen nicht leiden! Dies wird für Planer und Ausführende vor dem Hintergrund
sich weiter entwickelnder Normen und Verordnungen immer mehr zur Herausforderung.

Die Veranstaltung richtet sich vornehmlich an Architekten, Ingenieure sowie Bauträger und Fachplaner. Ebenfalls herzlich willkommen sind Lehrende und Studierende. Der Ytong Silka Planerdialog 2018steht mit seinem breiten Themenspektrum und Industriepartnern unter dem Motto: „Intelligent und erfolgreich Planen und Bauen“.

Renommierte Referenten zeigen in ihren Vorträgen, im Dialog mit den Teilnehmern, komprimiert und praxisnah, bauliche Lösungen. Die einzelnen Themen und Marken sind in einer, die Veranstaltung begleitenden Ausstellung erlebbar. Die Architekten- und Ingenieurkammern sind bezüglich der Vergabe der Fortbildungspunkte / Anerkennungen angefragt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung!

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Die Anwendung des Ertragswertverfahrens nach der ImmoWertV insbesondere zur Herleitung und Anwendung des Liegenschaftszinssatzes - Spezialseminar -

Sowohl das Erbschaftssteuerreformgesetz vom 24.12.2008 als auch die folgenden Änderungen des Baugesetzbuches haben in den letzten Jahren zu weitreichenden Änderungen des Wertermittlungsrechtes in Deutschland geführt. Insbesondere wurden (auch) die Anforderungen an die Gutachterausschüsse konkretisiert.
Mit der daraufhin stattgefundenen Einführung der neuen Richtlinien zur Immobilienwertermitt-lungsverordnung (ImmoWertV) sind auch die Anforderungen an die Sachverständigen gestiegen. Insbesondere die Festlegungen der Richtlinien zur Modellkonformität verlangen eindeutige Beschreibungen der angewandten statistischen Methoden und Modelle durch die Gutachterausschüsse; sie verlangen auch die konsequente und sachgerechte Anwendung die abgeleiteten und zur Wertermittlung erforderlichen Daten und der von den Gutachteraus-schüssen angewandten Modellbewertungsverfahren durch die Sachverständigen.
In diesem Seminar werden die Fallstricke aber auch die Vorteile des Ertragswertverfahrens anhand konkreter Beispiele aus der Verkehrswertermittlung und Immobilienmarktbeobachtung aufgezeigt. Schwerpunkt dabei ist die Ableitung und Anwendung von Liegenschaftszinssätzen.

 

Die Wertermittlungsrichtlinien – Was aufgrund der „neuen“ Richtlinien in der Praxis zu beachten ist!

Durch Inkrafttreten der neuen Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) am 01.07.2010 ergab sich auch die Notwendigkeit der Überarbeitung der Wertermittlungs-richtlinie (WertR 2006). Dies erfolgte in einzelnen Schritten in Form von separaten Richtlinien: Die Bodenrichtwertrichtlinie (BRW-RL), die Sachwertrichtlinie (SW-RL) und die Vergleichswertrichtlinie (VW-RL). Die Ertragswertrichtlinie (EW-RL) ist erst seit dem 12.11.2015 in Kraft. Diese einzelnen nunmehr vorliegenden neuen Richtlinien sollen jedoch noch in einer Gesamtrichtlinie zusammengefasst werden Das gilt es aber noch abzuwarten. Darüber wird in Berlin gerade auch noch nachgedacht. Durch die neuen Richtlinien werden die Bewertungssachverständigen auf jeden Fall vor neue Herausforderungen gestellt.

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