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Liegenschafts- und Kapitalisierungszinssätze in der Immobilienbewertung

Die Erwartungen der Marktteilnehmer hinsichtlich der Entwicklung der allgemeinen Ertrags- und Wertverhältnisse auf dem Grundstücksmarkt werden mit dem Liegenschaftszinssatz erfasst. Die Verwendung des angemessenen und nutzungstypischen Liegenschaftszinssatzes (§ 14 Absatz 1 und 3 ImmoWertV) dient insbesondere der Marktanpassung.
Liegenschaftszinssätze werden auf der Grundlage geeigneter Kaufpreise von für die jeweilige Nutzungsart typischen gleichartig bebauten und genutzten Grundstücken und den ihnen entsprechenden Reinerträgen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Restnutzungsdauer ermittelt. Dafür sind die Gutachterausschüsse durch die Auswertung von Kaufverträgen mit der Ableitung der erforderlichen Daten zuständig. Denn der Gutachterausschuss führt eine Kaufpreissammlung, wertet sie aus und ermittelt Bodenrichtwerte und sonstige zur Wertermittlung erforderlichen Daten.
Für die Transparenz des Grundstücksmarktes ist es also wichtig, aus dem Marktgeschehen vor Ort marktkonforme Liegenschaftszinssätze abzuleiten. Viele Sachverständige operieren dabei mit Zahlen und Vorgaben, die sie aus zugänglichen Quellen übernehmen; das ist notwendig und auch zulässig.
Wenn der Bewertungssachverständige die Angaben des Gutachterausschusses verwendet, unterliegt er der Modellkonformität und muss daher solche Angaben laufend hinterfragen. Während technische Daten wie Normalherstellungskosten oder Indices ständig aktualisiert werden, werden wirtschaftliche Daten, wie der Liegenschaftszinssatz häufig unkritisch und als gegeben hingenommen und angewandt.

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Preisrecht für Praktiker, Die Honorierung der Leistung bei Flächenplanungen und Landschaftsplanerischen Leistungen - Vertiefungsseminar

Die Honorierung von Planungsleistungen der Flächenplanung mit den Leistungen Bauleit-, Landschafts- und Umweltplanung besitzt Regelungen im Preisrecht der HOAI 2013, umfasst aber auch eine Vielzahl Besonderer Leistungen und preisrechtlich nicht gebundener Leistungen.

Damit verbundene aktuelle Fragestellungen der Honorierung bei der praktischen Anwendung des Preisrechtes und bei freier Vereinbarung werden im Seminar vertieft betrachtet.
In thematischen Schwerpunkten soll das Seminar in den folgenden Bereichen praxisorientierte Hinweise und Hilfestellungen für die Gestaltung von Vereinbarungen und die Abrechnung von Leistungen der Flächenplanungen geben.

Prüfbare Honorarrechnungen und prüfbare Planungsnachträge für Architekten und Ingenieure

Mit dem Spezialseminar zum Thema Prüfbare Honorarrechnung und Planungsnachträge werden ganz aktuell wichtige Themen aus dem Tagesgeschäft behandelt. In Planungsbüros wird häufig zunächst uneingeschränkt an die Leistungserbringung gedacht, während die Honorarabrechnung oft erst dann in den Handlungsmittelpunkt gerät, wenn Unterdeckungen drohen. Dann ist oft viel Zeit vergangen.
Ein optimales Projekt wird seit einiger Zeit von einem perfekten Honorarmanagement begleitet. Wir stellen Ihnen in praxisgerechter Form die professionelle Vorbereitung und Durchführung der Honorarabrechnung vor. Dabei werden auch die im Tagesgeschäft oft auftretenden Fälle berücksichtigt, nämlich Leistungserbringung ohne vorherige Honorarvereinbarung.
Viele Beispiele für individuelle Berechnungen (z.B. Live-Berechnung von 3 besonderen Beispielen) und Musterbriefe werden vorgestellt.

Risse an Gebäuden - Schadenanalyse und Sanierung

Seitdem gebaut wird, gibt es auch Bauschäden. Und das Problem hat sich trotz aller Wissensvermittlung bis heute gehalten. Nicht oder nicht ausreichend untersuchter Baugrund,
missverständliche Planung mit entsprechender Bauausführung, Einwirkungen von außen – die Liste von möglichen Schadenursachen ließe sich noch fortsetzen. Das Ergebnis davon sind Gebäude, die entsprechende Rissbilder zeigen und deren Tragfähigkeit manchmal bedroht ist.

In unserem neuen Seminarkonzept sollen von den Teilnehmern selbst mitgebrachte Schadenfälle im Mittelpunkt stehen. Anhand konkreter Schadensbilder wollen wir gemeinsam mit den Teilnehmern Risse »lesen«, Schadenursachen ergründen und über die mögliche Sanierung nachdenken.

Dieser Workshop richtet sich an Sachverständige, die ihr Wissen im Bereich der Schadenanalyse und der Gründungssanierung erweitern wollen, an den Geotechniknachwuchs sowie an Sie, wenn Sie gerade vor einem Schadenfall stehen, den Sie sich nicht erklären können. Dabei wollen wir ganz bewusst im Sinne einer vertiefenden Bearbeitung die Teilnehmerzahl begrenzen. Der Programmablauf ist nicht als starres Konzept anzusehen und kann ggf. in Absprache mit den Teilnehmern angepasst werden.

Wir laden Sie zur Teilnahme ganz herzlich ein.
Ihr Team von URETEK

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Statistische Analysemethoden in der Praxis der Immobilienbewertung - Sachgerechte Anwendung von zur Wertermittlung erforderlichen Daten

Sowohl das Erbschaftssteuerreformgesetz vom 24.12.2008 als auch die folgenden Änderun-gen des Baugesetzbuches in den letzten Jahren führten zu einer weitreichenden Änderung des Wertermittlungsrechtes in Deutschland, zu einer Konkretisierung der Anforderungen an die Gutachterausschüsse und zu einer Stärkung der überregionalen bis hin zur bundesweiten Immobilienmarktbeobachtung.
Mit der Einführung der Richtlinien zur Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) sind auch die Anforderungen an die Sachverständigen gestiegen. Insbesondere die Festle-gungen der Richtlinien zur Modellkonformität verlangen eindeutige Beschreibungen der an-gewandten statistischen Methoden und Modelle durch die Gutachterausschüsse; sie verlan-gen aber auch die konsequente und sachgerechte Anwendung der abgeleiteten zur Werter-mittlung erforderlichen Daten und der Modelle durch die Sachverständigen.
In dem Seminar werden zunächst die Grundlagen der in der Immobilienbewertung anzuwen-denden Methoden vermittelt. Darauf aufbauend werden die Grundsätze der Anwendung von Umrechnungskoeffizienten, Liegenschaftszinssätzen und Sachwertfaktoren vor dem Hinter-grund des Anspruchs der Modellkonformität diskutiert.

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